Bürgerbeteiligung John-Lennon-Platz


Die Stadt Oberhausen plant eine punktuelle Bebauung des John-Lennon-Platzes. plan-lokal moderierte eine Bürgerwerkstatt, in der Anwohner und potenzielle Investoren gemeinsam über drei Entwürfe diskutierten und Anregungen für den weiteren Planungsprozess erarbeiteten …

Das Oberhausener Marienviertel ist ein urbanes Wohnquartier nördlich des Hauptbahnhofes. Prägend für das Viertel sind seine gründerzeitlichen Altbaubestände, eine hohe Durchgrünung sowie zwei zentrale Kultureinrichtungen der Stadt, das Ebertbad und das Stadttheater. Mitten im Quartier befindet sich der John-Lennon-Platz, welcher bis einschließlich 2013 als Sportplatz genutzt wurde. Nördlich dieses Sportplatzes befand sich das Haus der Jugend. Aufgrund baulicher Mängel musste es im Winter 2013/14 abgerissen werden.

Der Abriss des Gebäudes löste eine öffentliche Debatte über die Zukunft des Platzes aus.

So wurden im Jahr 2014 zwei Werkstätten durchgeführt, in denen die Bürger die Gelegenheit hatten, Ideen für eine künftige Platzgestaltung und -nutzung zu benennen. Ausgewählte Ergebnisse dieser Werkstätten bildeten fortan gemeinsam mit formellen Planungen die „Eckpunkte der zukünftigen Entwicklung“ des Platzes, die im Rahmen eines Investorenwettbewerbs zu berücksichtigen waren. Dieser wurde von Seiten der Stadt Oberhausen Ende des Jahres 2016 ausgelobt. Die Wettbewerbsjury kürte im Mai 2017 drei Preisträger, die in ihren Entwürfen sowohl eine Teilbebauung als auch eine öffentliche Nutzung der Fläche vorsehen. Im Sinne einer kontinuierlichen Bürgerbeteiligung wurden die Ergebnisse des Investorenwettbewerbs im Oktober 2017 der Öffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion gestellt.