Wettbewerbsmanagement „Erlebnisraum Rheinaue“ in Dormagen
Der Rat der Stadt Dormagen hat im Jahr 2022 das städtebauliche integrierte Entwicklungskonzept (ISEK) sowie den Masterplan Innenstadt zur Aufwertung der Dormagener Innenstadt beschlossen. Mit dem ISEK hat sich die Stadt für das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ qualifiziert und erhält für die Umsetzung der formulierten Maßnahmen in den kommenden Jahren Unterstützung durch Städtebaufördermittel des Bundes und Landes NRW. Eines der impulsgebenden Leitprojekte aus dem ISEK ist die Maßnahme „Erlebnisraum Rheinaue Dormagen“ (C1). Mit der Umsetzung des Projektes soll die Anbindung der Dormagener Innenstadt an den Rhein über einen attraktiven Grün- und Erlebnisraum gestärkt werden. Bei der zu entwickelnden Fläche handelt es sich um ein max. 15,6 Hektar großes Areal im innenstadtnahen Außenbereich bestehend aus Aufschüttungsfläche, bereits angelegter Ausgleichsfläche und ggf. weiteren Rheinuferbereichen.
Erste Ideen für die zukünftige Entwicklung des o.g. Bereichs wurden im Rahmen des ISEK-Prozesses, auch unter Beteiligung der Öffentlichkeit, entwickelt. Die Stadt Dormagen führt zur Konkretisierung und Umsetzung der Maßnahme einen zweiphasigen freiraumplanerischen Wettbewerb gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durch. In der ersten Phase soll eine möglichst große Bandbreite an unterschiedlichen Leitideen/-konzepten für den zukünftigen „Erlebnisraum Rheinaue“ generiert werden. In der zweiten Phase soll dann eine durch das Preisgericht getroffene Auswahl von geeigneten Konzepten in konkrete Entwürfe münden, um aus diesen im Rahmen einer zweiten Preisgerichtssitzung die bestmögliche Lösung für die angestrebte Planung herauszuarbeiten. Letztlich soll ein qualitätvoller sowie konsens- und förderfähiger Entwurf aus dem Wettbewerb hervorgehen und dieser realisiert werden.
Das Wettbewerbsmanagement sowie die Öffentlichkeitsbeteiligung wurden an plan-lokal vergeben. Das Büro übernimmt die Betreuung des Wettbewerbsverfahrens sowie die Durchführung und Moderation der Öffentlichkeitsbeteiligungen.







Dennis Sakowski
plan-lokal