Städtebaulicher Vorentwurf Wermelskirchen – Hoffnung/Vorderhufe

Die Stadt Wermelskirchen beabsichtigt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers südlich der Innenstadt zu schaffen. Um die etwa 5,5 Hektar große Fläche in absehbarer Zeit für eine bauliche Nutzung zur Verfügung stellen zu können, wurde plan-lokal mit der Erstellung eines städtebaulichen Vorentwurfs sowie der Durchführung einer Bürgerbeteiligung beauftragt.

Das Plangebiet wird derzeit landwirtschaftlich genutzt und befindet sich zwischen den Ortsteilen Hoffnung und Vorderhufe am südlichen Rand der Wermelskirchener Innenstadt.

Ziel ist es ein städtebauliches Konzept zu erarbeiten, welches eine zukunftsfähige Wohnbaulandentwicklung ermöglicht und unter Berücksichtigung der topographischen Gegebenheiten Aussagen hinsichtlich des Städtebaus, zentraler Grünräume, des Erschließungssystems, des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der städtebaulichen Integration in den umliegenden Bestand trifft.

Um die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig in die Planungen einzubinden, ist zudem ein Beteiligungsbaustein in den Prozess integriert. Im Rahmen der Beteiligung werden zwei Strukturvarianten hinsichtlich zentraler Themen, wie z.B. Städtebau, Freiraum, Mobilität, Wohnformen, Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachbarschaft diskutiert. Ziel ist es Anregungen, Hinweise, Ideen, Wünsche und Kritik aus der Bevölkerung in Erfahrung zu bringen, um diese bei der weiteren Ausarbeitung des Vorentwurfs angemessen berücksichtigen zu können.

25. Juli 2022Abschluss des Vorentwurfs in Wermelskirchen

Thomas Scholle
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0
Lukas Breil
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-37

Projektdaten

Laufzeit

2021-2022

Auftraggeber

Stadt Wermelskirchen
Telegrafenstraße 29-33
42929 Wermelskirchen

Werkzeuge

Bürgerforen
Bürgerforen richten sich offen an einen im Vorfeld zu definierenden Bevölkerungskreis. Hierbei kann es sich um die gesamte Bürgerschaft einer Stadt handeln, aber ebenso um die eines Stadtteils oder eines Quartiers. Die Foren können sowohl thematisch offen sein, wie auch auf konkrete Fragestellungen ausgerichtet werden. Bei komplexen Projekten der Stadt-, Gemeinde- oder Dorfentwicklung bieten sich Bürgerforen z. B. als Auftakt- und Abschlussveranstaltung an.