Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept für die Innenstadt von Kaarst

Rund zwei Jahrzehnte nach Fertigstellung der „Neuen Mitte Kaarst“ soll durch die Aufstellung eines Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts die Grundlage für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Innenstadt von Kaarst geschaffen werden, die auf gesellschaftliche, soziale und ökonomische Trends reagiert.

Im Auftrag der Stadt Kaarst erarbeitete plan-lokal das Integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept für die Kaarster Innenstadt.

Gut 20 Jahre nach der Fertigstellung der „Neuen Mitte Kaarst“ soll durch die Aufstellung eines Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts die Grundlage für die weitere zielgerichtete und zukunftsorientierte Entwicklung der Innenstadt von Kaarst gelegt werden. Der Umgang mit dem abschätzbaren moderaten Bevölkerungswachstum, den gesellschaftlichen, ökonomischen und so­zialen Veränderungsprozessen, den ausdifferenzierten Ansprüchen an den Einzelhandel und die kommunale Infrastruktur sowie den sich wandelnden Bedarfen an die Gestaltung der Innenstadt er­fordern neue Strategien und konzeptionelle Planungsaussagen zur Innenstadtentwicklung.

Der Planungsprozess erfolgt in zwei Phasen und wird durch eine intensive Bürger- und Akteursbeteiligung unterstützt.

Neben der Durchführung von Stadtspaziergängen, Bürgerforen, Fachwerkstätten, Best-Practice-Exkursionen und Sondierungsgesprächen wird über die regelmäßige Veröffentlichung einer Projektzeitung der kontinuierliche Informationsaustausch zwischen den Akteuren garantiert.

Alfred Körbel
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0

Projektdaten

Laufzeit

2016–2017

Auftraggeber

Stadt Kaarst
Bereich 61 - Stadtentwicklung, Planung, Bauordnung
Rathausplatz 23
41564 Kaarst

Ansprechpartnerin:
Beigeordnete Sigrid Burkhart

Werkzeuge

Entwurfs- und Planungswerkstätten
Entwurfs- und Planungswerkstätten sind speziell auf Planungsaufgaben zugeschnittene Workshopformate, die sich mit der Gestaltung von Straßen und Plätzen ebenso beschäftigen können wie mit der Entwicklung ganzer Städte oder Stadtteilzentren.
Bürgerforen
Bürgerforen richten sich offen an einen im Vorfeld zu definierenden Bevölkerungskreis. Hierbei kann es sich um die gesamte Bürgerschaft einer Stadt handeln, aber ebenso um die eines Stadtteils oder eines Quartiers. Die Foren können sowohl thematisch offen sein, wie auch auf konkrete Fragestellungen ausgerichtet werden. Bei komplexen Projekten der Stadt-, Gemeinde- oder Dorfentwicklung bieten sich Bürgerforen z. B. als Auftakt- und Abschlussveranstaltung an.
PLAN-PORTAL
Mit der Eigenentwicklung des Online-Beteiligungstools PLAN-PORTAL wird eine umfassende Plattform zur interaktiven Bürgerbeteiligung angeboten, die sich durch hohe Anwenderfreundlichkeit und Flexibilität auszeichnet.
Schlüsselpersonengespräche
Schlüsselpersonengespräche, z.B. in Form von Leitfadeninterviews, erschließen spezifischen örtliches oder fachliches Wissen und ermöglichen dabei ein äußerst differenziertes Abhandeln relevanter Themen und Sichtweisen.
Stadtteilspaziergänge
Stadtteilspaziergänge mit interessierten Bürgern oder ausgewählten Zielgruppen (z. B. Kinder und Jugendliche) transportieren Alltagserfahrungen und gruppenspezifische Sichtweisen in Planungsprozesse. Der diskursive Austausch vor Ort qualifiziert und bereichert die analytische und konzeptionelle Projektarbeit.
Verwaltungsworkshops
In der Startphase oder an Schlüsselpositionen von Planungsverfahren eröffnen Verwaltungsworkshops die Möglichkeit zum vielschichtigen Zusammentragen von Planungsinhalten, Entwicklungszielen und Zukunftsvorstellungen wie auch zu einer fachübergreifenden Diskussion.
Zukunftswerkstätten, World Café, Open Space & Co
Das konzeptionelle Grundgerüst von Workshops basiert auf unterschiedlichen Methoden. Eine der Wesentlichen davon ist die Zukunftswerkstatt (nach Robert Jungk), die sich in ihren Grundüberlegungen und Arbeitsweisen in nahezu allen Workshopkonzepten wiederfindet. World Café und Open Space eröffnen methodisch die Möglichkeit mit großen Gruppen zu arbeiten und dabei ein individuelles Einbringen aller Teilnehmer zu ermöglichen. Abgerundet durch eigene Formatentwicklungen wird für jeden Workshop das methodische Fundament gefunden.