Workshopreihe im Rahmen des Forschungsprojektes RENUWAS

Im Rahmen des Forschungsprojektes RENUWAS ist plan-lokal mit der Konzeption und Durchführung der Öffentlichkeitsformate für die Stadt Herten beauftragt.

Ziel des Forschungsprojektes RENUWAS (Resiliente Steuerung von Nutzungskonflikten der Wasserversorgung in Herten), welches von der Stadt Herten gemeinsam mit der Technische Universität Dortmund durchgeführt wird, ist es, Wissenslücken zu den Themen Trockenheit und Wassermangel in der Stadt Herten zu schließen und praxisnahe Lösungen für den Umgang mit zunehmenden Trockenperioden zu entwickeln.

Zentrale Bestandteile des Projektes sind zwei Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Lokal- und Kreisverwaltung, des lokalen Wasserversorgers und regionalen Wasserwirtschafts- und Planungsbehörden. In diesen Veranstaltungen werden die Forschungsergebnisse vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden Umgangsszenarien weiterentwickelt. Gleichzeitig werden Erfahrungen mit Hitze und Trockenheit in der Stadt gesammelt und mögliche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel diskutiert.

plan-lokal ist im Rahmen des Forschungsprojektes von der Stadt Herten mit der Konzeption, Durchführung und Moderation der beiden Workshops beauftragt.

31. März 2026RENUWAS in Herten: „Workshop II“ | Priorisierung von Wassernutzungen bei Dürre“

Im zweiten Workshop im Rahmen des Projekts RENUWAS diskutierten am 25.03.2026 die Projektpartner der TU Dortmund und der Abteilung Umwelt und Klima der Stadt Herten mit wichtigen Akteuren die Arbeitsergebnisse aus dem Forschungsprojekt. Beteiligt waren Vertreter des Kreis Recklinghausen, von Gelsenwasser als lokalem Wasserversorger, des Regionalverbands Ruhr sowie der Hertener Feuerwehr, des Stadtentwicklungs- und des Ordnungsamts. Thematisch lag der Fokus des Workshops und der Diskussionen auf der Frage, was bei der Erarbeitung von Priorisierungskonzepten für Bewässerung und Trinkwasserversorgung in verschiedenen Phasen von Trockenheit und Dürre zu beachten ist. Ebenso wurden Indikatoren diskutiert, die für ein Monitoring der (Trink-)Wasserversorgung genutzt werden können und welche Durchsetzungsinstrumente für eine Priorisierung der Wasserversorgung im Ernstfall zur Verfügung stehen. So entstand ein spannender Austausch, der die Einordnung der Forschungsergebnisse des Projekts in den ganz konkreten räumlichen und praktischen Kontext der Stadt Herten und die Reflexion von Handlungsspielräumen und -bedarfen ermöglichte.

11. März 2026RENUWAS in Herten: Workshop I – Wirkfolgen und Handlungsoptionen

„Welche Erfahrung haben Sie mit Trockenheit und Hitze in Herten bereits gesammelt?“ – Diese und weitere Fragen wurden am 25.02.2026 beim Workshop für Bürgerinnen und Bürger in Herten im Rahmen des Forschungsprojekts RENUWAS (Resiliente Steuerung von Nutzungskonflikten der Wasserversorgung in Herten) gestellt und mit spannenden Ergebnissen beantwortet. Alle Teilnehmenden konnten von eigenen Erfahrungen mit den im Projekt identifizierten Wirkfolgen von Trockenheit/Trockenperioden berichten – und von spannenden proaktiven und reaktiven Lösungen im Umgang mit Hitze und Trockenheit. Im Fokus des Workshops stand der Erfahrungsbericht und den Moderatorinnen von plan-lokal fiel einmal mehr auf: Der Austausch zu individuellen Lösungen (ob nun Wasserzisternen auf dem Privatgrundstück oder die Aufbereitung von Böden im Garten, um deren Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen) inspiriert – und animiert vielleicht sogar zum Nachahmen?

Mareike Kapels
Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
0231-952083-39
Lara Prinzwald
Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
+49 231 952083-18
Lara Renée Vogel
Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
+49 231 952083-19

Projektdaten

Laufzeit

01/2026 – 04/2026

Auftraggeber

Stadt Herten
Abteilung Umwelt und Klima

Tabea Drexhage

Werkzeuge

Workshops
Das mögliche Spektrum von Workshops ist hinsichtlich der Fragestellungen, Themen, Zielgruppen und Veranstaltungsformate weit gespannt. Jeder Workshop bzw. jede Workshopreihe wird individuell entworfen und methodisch konzipiert. Die Klärung der Rahmenbedingungen und Veranstaltungsziele sowie der Erwartungen und Erfolgskriterien erfolgt im Rahmen der Abstimmung mit dem Auftraggeber und bildet die Basis für die konzeptionelle Vorbereitung.
Zukunftswerkstätten, World Café, Open Space & Co
Das konzeptionelle Grundgerüst von Workshops basiert auf unterschiedlichen Methoden. Eine der Wesentlichen davon ist die Zukunftswerkstatt (nach Robert Jungk), die sich in ihren Grundüberlegungen und Arbeitsweisen in nahezu allen Workshopkonzepten wiederfindet. World Café und Open Space eröffnen methodisch die Möglichkeit mit großen Gruppen zu arbeiten und dabei ein individuelles Einbringen aller Teilnehmer zu ermöglichen. Abgerundet durch eigene Formatentwicklungen wird für jeden Workshop das methodische Fundament gefunden.