Integriertes Handlungskonzept Dorsten Mitte

Gemeinsam Mitte gestalten: plan-lokal erstellte in einem vielfältigen Dialog mit den Bürgern und einer Vielzahl an Akteuren das Integrierte Handlungskonzept für die Dorstener Innenstadt. Hierbei wurden spannende räumliche Gegensätze und unterschiedliche Interessen der Dorstener an ihre Innenstadt in den Blick genommen.

Im Auftrag der Stadt Dorsten erarbeitete plan-lokal ein Integriertes Handlungskonzept für den Stadtteil Dorsten-Mitte. Die Stadt Dorsten ist mit ca. 76.000 Einwohnern eine vielfältige Mittelstadt im Kreis Recklinghausen. Die Dorstener Innenstadt weist nach über 750 Jahren Stadtgeschichte zahlreiche bauliche Zeitzeichen auf. In der „Mitte“ treffen historische Bauten auf neue Infrastrukturen, wie dem geplanten Einkaufszentrum Lippetor. Zudem beeinflussen vor allem die Lage an der Lippe und dem Wesel-Datteln-Kanal sowie die Einbindung der Stadt in das Projekt Regionale BahnLANDLust die zukünftige Entwicklung des Stadtteils als Geschäfts-, Wohn- und Freizeitstandort. Im Zuge der Erstellung des IHK sollen die verschiedenen Nutzungsansprüche an den Innenstadtbereich und die angrenzenden Gebiete analysiert und die Überschneidungen in einem vielfältigen Dialog mit allen Akteuren diskutiert werden. Dabei knüpft plan-lokal an Beteiligungs- und Aktivierungsprozesse der Stadt an, die bereits in der Vergangenheit, insbesondere im Kunst und Kulturbereich, ein großes bürgerschaftliches Engagement hervorgebracht haben.

Thomas Scholle
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0
Anke Stuhldreier
Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
+49 231 952083-36

Projektdaten

Laufzeit

2015

Auftraggeber

Stadt Dorsten
Halterner Straße 5, 46284 Dorsten

Ansprechpartnerin:
Tanja Tenhofen

Werkzeuge

Entwurfs- und Planungswerkstätten
Entwurfs- und Planungswerkstätten sind speziell auf Planungsaufgaben zugeschnittene Workshopformate, die sich mit der Gestaltung von Straßen und Plätzen ebenso beschäftigen können wie mit der Entwicklung ganzer Städte oder Stadtteilzentren.
Bürger-Hearings
Das Bürger-Hearing ist im weitesten Sinne ebenfalls ein Bürgerforum, bei dem allerdings das Zusammentragen von bürgerschaftlichen Positionen oder Entwicklungsvorstellungen im Vordergrund der Veranstaltung steht.
Bürgerforen
Bürgerforen richten sich offen an einen im Vorfeld zu definierenden Bevölkerungskreis. Hierbei kann es sich um die gesamte Bürgerschaft einer Stadt handeln, aber ebenso um die eines Stadtteils oder eines Quartiers. Die Foren können sowohl thematisch offen sein, wie auch auf konkrete Fragestellungen ausgerichtet werden. Bei komplexen Projekten der Stadt-, Gemeinde- oder Dorfentwicklung bieten sich Bürgerforen z. B. als Auftakt- und Abschlussveranstaltung an.
Schlüsselpersonengespräche
Schlüsselpersonengespräche, z.B. in Form von Leitfadeninterviews, erschließen spezifischen örtliches oder fachliches Wissen und ermöglichen dabei ein äußerst differenziertes Abhandeln relevanter Themen und Sichtweisen.
Stadtteilspaziergänge
Stadtteilspaziergänge mit interessierten Bürgern oder ausgewählten Zielgruppen (z. B. Kinder und Jugendliche) transportieren Alltagserfahrungen und gruppenspezifische Sichtweisen in Planungsprozesse. Der diskursive Austausch vor Ort qualifiziert und bereichert die analytische und konzeptionelle Projektarbeit.
Verwaltungsworkshops
In der Startphase oder an Schlüsselpositionen von Planungsverfahren eröffnen Verwaltungsworkshops die Möglichkeit zum vielschichtigen Zusammentragen von Planungsinhalten, Entwicklungszielen und Zukunftsvorstellungen wie auch zu einer fachübergreifenden Diskussion.
Zukunftswerkstätten, World Café, Open Space & Co
Das konzeptionelle Grundgerüst von Workshops basiert auf unterschiedlichen Methoden. Eine der Wesentlichen davon ist die Zukunftswerkstatt (nach Robert Jungk), die sich in ihren Grundüberlegungen und Arbeitsweisen in nahezu allen Workshopkonzepten wiederfindet. World Café und Open Space eröffnen methodisch die Möglichkeit mit großen Gruppen zu arbeiten und dabei ein individuelles Einbringen aller Teilnehmer zu ermöglichen. Abgerundet durch eigene Formatentwicklungen wird für jeden Workshop das methodische Fundament gefunden.