Informationsveranstaltung zur der Neugestaltung des Vorplatz Nord des HBF Dortmund mit Rahmenplan "Nördliches Bahnhofsumfeld" im Keuninghaus.Jörg Schimmel DSW21

Rahmenvereinbarung Moderation: Lass uns reden, Dortmund!

Rahmenvereinbarung „Moderation von öffentlichen Dialogveranstaltungen und Bürger*innenwerkstätten“ mit der Stadt Dortmund getroffen.

Gemeinsam mit der Stadt Dortmund übernimmt plan-lokal eine zentrale Rolle bei der Gestaltung zukunftsfähiger und bürger*innenorientierter Stadtentwicklung!
Wir freuen uns, für die Stadt Dortmund die Organisation, Moderation und Durchführung von Bürgerdialogen und -werkstätten zu übernehmen und mit den Dortmunder*innen zusammen die Zukunft ihrer und unserer Stadt in die Hand zu nehmen.
Unsere Aufgabe
In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt wird plan-lokal Dialogveranstaltungen und Bürgerwerkstätten zu verschiedenen Stadtentwicklungsprojekten organisieren. Dabei setzen wir auf verschiedenen Formate und unsere über 30-jähirge Expertise in den Bereichen Moderation und Bürger*innenbeteiligung.
Unser Ziel ist es, einen breiten Dialog zwischen Bürger*innen, Institutionen, Unternehmen und der Stadtverwaltung zu ermöglichen und Räume für konstruktiven Austausch und gemeinsame Zukunftsgestaltung zu schaffen.
Wir freuen uns darauf, die Dortmunder Stadtentwicklung vor unserer „Bürotüre“ aktiv mitzugestalten und die Expertise und Ideen der Stadtgesellschaft in wichtige Planungsprozesse einzubinden!

Hinweis: Copyright des Titelbildes liegt bei Jörg Schimmel DSW21.

 

5. Februar 2025Über Bebauungspläne sprechen: Bürgerdialog über Planungen zur Kreuz-Grundschule

Gut moderiert und kontrovers diskutiert: plan-lokal konzipierte und moderierte die erste Veranstaltung aus der Rahmenvereinbarung mit der Stadt Dortmund zum Bebauungsplan „InW 240 – Kreuz-Grundschule“

Der Neubau der Kreuz-Grundschule ist seit Projektbeginn im Jahre 2019 Gegenstand kontroverser Diskussionen in Dortmund. Bei einer Informationsveranstaltung, zum Bebauungsplan, die von plan-lokal konzeptioniert und moderiert wurde, wurden die unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten deutlich: Während Lehrerinnen, Schülerinnen und Eltern den Neubau mit einem modernen Raumkonzept dringend befürworten, äußern Anwohner*innen Bedenken hinsichtlich einer möglichen Lärm- und Verkehrszunahme. Eine Anwohnendeninitiative sowie der Bund Deutscher Architekten (BDA) forderten bis zuletzt den Umbau des bestehenden Gebäudes. Der Stadtrat hat am 16.5.2024 jedoch endgültig einen Neubau beschlossen, der nun im Bebauungsplan rechtlich verankert wird.
Nach Angaben der Verwaltung soll die Kreuz-Grundschule zum Sommer 2027 erweitert werden. Der geplante Neubau bietet Platz für bis zu 464 zusätzliche Schüler*innen und wird ein modernes Raumkonzept umfassen. Das historische Schulgebäude bleibt dabei erhalten und soll teilweise von der Johannes-Wulff-Förderschule genutzt werden. Für die Realisierung setzt die Verwaltung auf eine bewährte modulare Bauweise, mit der bereits an elf Schulen gute Erfahrungen gesammelt wurden. Der Neubau wird als maximal viergeschossiger Baukörper im nördlichen Schulhofbereich errichtet, wobei bestehende Bäume erhalten und denkmalschutzrechtliche Aspekte berücksichtigt werden. Ein begrüntes Dach, ein Regenrückhaltebecken und ein modernes Energiekonzept sollen zudem die Klimaschutzziele unterstützen.
Wir danken den beteiligten Fachämtern und Mitarbeitenden der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit und freuen uns schon darauf, weitere Themenstellungen der Dortmunder Stadtentwicklung und -planung im gemeinsamen Dialog mit den Bürger*innen zu bearbeiten!

Thomas Scholle
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0
Mareike Kapels
Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
0231-952083-39
Gereon Schmelter
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-38
Lara Prinzwald
Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
+49 231 952083-18

Projektdaten

Laufzeit

Seit 2025

Auftraggeber

Stadt Dortmund, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt
Burgwall 14
44135 Dortmund

Werkzeuge

Aktivierende Beteiligung
Aktionen einer aktivierenden Beteiligung (z. B. Stadtteilputz, Pflanzaktionen, Wohnumfeldgestaltung) fördern bürgerschaftliches Engagement und erhöhen die Identifizierung mit Quartieren oder dem individuellen Wohnumfeld.
Entwurfs- und Planungswerkstätten
Entwurfs- und Planungswerkstätten sind speziell auf Planungsaufgaben zugeschnittene Workshopformate, die sich mit der Gestaltung von Straßen und Plätzen ebenso beschäftigen können wie mit der Entwicklung ganzer Städte oder Stadtteilzentren.
Zukunftswerkstätten, World Café, Open Space & Co
Das konzeptionelle Grundgerüst von Workshops basiert auf unterschiedlichen Methoden. Eine der Wesentlichen davon ist die Zukunftswerkstatt (nach Robert Jungk), die sich in ihren Grundüberlegungen und Arbeitsweisen in nahezu allen Workshopkonzepten wiederfindet. World Café und Open Space eröffnen methodisch die Möglichkeit mit großen Gruppen zu arbeiten und dabei ein individuelles Einbringen aller Teilnehmer zu ermöglichen. Abgerundet durch eigene Formatentwicklungen wird für jeden Workshop das methodische Fundament gefunden.