Moderation Beteiligung Aktionsplan gegen Rechtsextremismus Dortmund

Die Stadt Dortmund novelliert den „lokalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“. Ziel ist es, die Demokratie zu wahren, Extremismus zu bekämpfen sowie das bürgerschaftliche Engagement in Dortmund weiter auszubauen und zu festigen. plan-lokal wurde mit der Durchführung einer Beteiligungsveranstaltung für die Zivilgesellschaft beauftragt.

Die Stadt Dortmund hat den Novellierungsprozess des „Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus“ gestartet, um ein deutliches Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt zu setzen.
Mit der nun begonnenen Überarbeitung soll der Plan an aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen angepasst und die strategische Ausrichtung der Stadt Dortmund im der Bekämpfung von (Rechts-) Extremismus weiter geschärft werden.
Ziel ist es, die Demokratie zu stärken, zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern und allen Menschen in Dortmund gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Der überarbeitete Aktionsplan soll als gemeinsames Fundament dienen, auf dem Politik, Verwaltung, Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft gemeinsam an einer offenen, solidarischen und demokratischen Stadtgesellschaft arbeiten.
Die Beteiligungsveranstaltung sollte Stimmen aus der Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammenbringen, um Ideen, Erfahrungen und Handlungsvorschläge für die künftige Ausrichtung des Aktionsplans zu sammeln.

4. November 2025Dortmund aktiv gegen Extremismus – Beteiligung zur Novellierung des Aktionsplans gegen Rechtsextremismus

Am Montag, den 27. Oktober 2025, fand in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses die Beteiligungsveranstaltung zur Novellierung des „Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus“ statt. Eingeladen waren Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, um sich gemeinsam über die Weiterentwicklung des Aktionsplans auszutauschen. Ziel der Veranstaltung war es, die demokratische Kultur und bürgerschaftliche Beteiligung in Dortmund zu stärken und die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben zu fördern.

Die Veranstaltung begann um 17:00 Uhr mit der Vorstellung der wissenschaftlichen Ergebnisse durch das Team der FH Münster, das den Novellierungsprozess fachlich begleitet. Anschließend folgte ab 18:00 Uhr eine Open-Space-Phase, in der die Teilnehmenden eigene Themen und Fragestellungen einbringen konnten. Ab 19:00 Uhr arbeiteten die Anwesenden in Kleingruppen weiter, um konkrete Ideen, Erfahrungen und Handlungsvorschläge zu diskutieren. Den Abschluss bildete um 20:00 Uhr eine moderierte Gesprächsrunde, in der die wichtigsten Erkenntnisse und Eindrücke zusammengetragen wurden.

Mehr als 60 Personen – darunter Vertreterinnen zivilgesellschaftlicher Initiativen, Vereine, Institutionen und engagierte Bürgerinnen – beteiligten sich aktiv am Austausch. Gastgeberin war die Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, unterstützt durch das Team von plan-lokal sowie Johanna Charmaine Silindile Küppers in der Rolle als Awarenessperson.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden zahlreiche Ideen, Hinweise und Gedanken gesammelt, unter anderem zu den Bereichen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamismus und türkischen Ultranationalismus sowie anderer Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Dabei zeigten sich sowohl gemeinsame Haltungen als auch unterschiedliche Perspektiven, die wertvolle Impulse für die weitere Überarbeitung des Aktionsplans liefern.

Thomas Scholle
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0
Lara Renée Vogel
Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
+49 231 952083-19

Projektdaten

Laufzeit

2025

Auftraggeber

Stadt Dortmund
Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates
Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie
Andrea Ullrich

Kooperationspartner

Johanna Charmaine Silindile Küppers

Werkzeuge

Aktivierende Beteiligung
Aktionen einer aktivierenden Beteiligung (z. B. Stadtteilputz, Pflanzaktionen, Wohnumfeldgestaltung) fördern bürgerschaftliches Engagement und erhöhen die Identifizierung mit Quartieren oder dem individuellen Wohnumfeld.
Runder Tisch
Soll bei einem klar umrissenen Teilnehmerkreis eine Einigung zu bestimmten Fragestellungen erreicht werden, bietet sich die Durchführung eines Runden Tisches an. Das genaue Sondieren von bestehenden Interessen und Zielen, das Aufdecken möglicher Konflikte und vor allem die Suche nach Konsenskorridoren charakterisieren die Arbeit eines Runden Tisches.
Workshops
Das mögliche Spektrum von Workshops ist hinsichtlich der Fragestellungen, Themen, Zielgruppen und Veranstaltungsformate weit gespannt. Jeder Workshop bzw. jede Workshopreihe wird individuell entworfen und methodisch konzipiert. Die Klärung der Rahmenbedingungen und Veranstaltungsziele sowie der Erwartungen und Erfolgskriterien erfolgt im Rahmen der Abstimmung mit dem Auftraggeber und bildet die Basis für die konzeptionelle Vorbereitung.
Zukunftswerkstätten, World Café, Open Space & Co
Das konzeptionelle Grundgerüst von Workshops basiert auf unterschiedlichen Methoden. Eine der Wesentlichen davon ist die Zukunftswerkstatt (nach Robert Jungk), die sich in ihren Grundüberlegungen und Arbeitsweisen in nahezu allen Workshopkonzepten wiederfindet. World Café und Open Space eröffnen methodisch die Möglichkeit mit großen Gruppen zu arbeiten und dabei ein individuelles Einbringen aller Teilnehmer zu ermöglichen. Abgerundet durch eigene Formatentwicklungen wird für jeden Workshop das methodische Fundament gefunden.