Fortschreibung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für den Stadtteil Hochfeld in Duisburg

Anhaltende und teilweise neue Problemlagen im Stadtteil Hochfeld veranlassen die Stadt Duisburg, Bilanz der bisherigen Interventionen zu ziehen und das ISEK unter Berücksichtigung der aktuellen Rahmenbedingungen fortzuschreiben.

Als vom industriellen Strukturwandel besonders betroffener Stadtteil und „zentraler Ankommensstadtteil im westlichen Ruhrgebiet“ sieht sich Duisburg-Hochfeld bereits seit längerem großen Herausforderungen ausgesetzt, welche die Lebensqualität und die sozio-ökonomische Situation gleichermaßen betreffen.

Die Stadt Duisburg hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten im Kontext verschiedener Förderprogramme kontinuierlich Bewältigungsstrategien entwickelt und zahlreiche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt, zuletzt mit dem 2015 beschlossenen ISEK in der Förderkulisse „Soziale Stadt“ und dessen Fortschreibung vom September 2016.

Im Rahmen der erneuten Fortschreibung bei einer Laufzeit von 2020 bis 2028 sind insbesondere von der Ausrichtung der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 wichtige Impulse zu erwarten, da Hochfeld einen von drei zentralen Ausstellungsorten stellen wird.

Anknüpfend an das vorliegende ISEK gilt es, die bisherigen Strategien zu bewerten und ggf. neu auszurichten sowie für den Umsetzungszeitraum bis 2028 investive und flankierende Maßnahmen und Projekte zu entwickeln.

Das ISEK Hochfeld 2020 soll im September 2020 beim Fördergeber eingereicht werden.

Alfred Körbel
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0
Sarah Unterschemmann
Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
+49 231 952083-19

Projektdaten

Laufzeit

2020

Auftraggeber

Stadt Duisburg
Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7
47051 Duisburg

Ansprechpartnerin:
Nadine Tita

Werkzeuge

Bürgerforen
Bürgerforen richten sich offen an einen im Vorfeld zu definierenden Bevölkerungskreis. Hierbei kann es sich um die gesamte Bürgerschaft einer Stadt handeln, aber ebenso um die eines Stadtteils oder eines Quartiers. Die Foren können sowohl thematisch offen sein, wie auch auf konkrete Fragestellungen ausgerichtet werden. Bei komplexen Projekten der Stadt-, Gemeinde- oder Dorfentwicklung bieten sich Bürgerforen z. B. als Auftakt- und Abschlussveranstaltung an.
Verwaltungsworkshops
In der Startphase oder an Schlüsselpositionen von Planungsverfahren eröffnen Verwaltungsworkshops die Möglichkeit zum vielschichtigen Zusammentragen von Planungsinhalten, Entwicklungszielen und Zukunftsvorstellungen wie auch zu einer fachübergreifenden Diskussion.