Konzeptstudie „Bürgerzentrum für Neu_Meerbeck“

plan-lokal war mit der Erstellung einer Konzeptstudie zur geplanten Weiterentwicklung der Barbaraschule zu einem Bürgerzentrum für den Stadtteil Moers-Meerbeck beauftragt.

Der Rat der Stadt Moers hat im November 2015 das Integrierte Handlungskonzept „Neu Meerbeck – Stadtteil der Vielfalt“ (IHK) im Rahmen des Programms der Städtebauförderung „Soziale Stadt“ einstimmig beschlossen. Im Handlungsfeld „Bildung, Soziales und Integration“ ist die Einrichtung eines Bürgerzentrums für das Projektgebiet (Maßnahme A13) definiert worden. Dieses soll als soziales und kulturelles Zentrum, als Ort für Veranstaltungen, als Treffpunkt verschiedener Menschen und Gruppen sowie als Beratungs- und Servicezentrum konzipiert werden. Hierzu ist vorgesehen, das Areal der denkmalgeschützten Barbarschule weiterzuentwickeln und umzugestalten, dort Synergieeffekte verschiedener Akteure und Angebote zu nutzen und so einen Mehrwert für den gesamten Stadtteil Neu_Meerbeck zu generieren.

plan-lokal war mit der Erstellung dieser Konzeptstudie beauftragt. Ziel der Studie war es, ein tragfähiges Konzept eines Bürgerzentrums zu entwickeln, welches als Treffpunkt für Einzelpersonen, Gruppen, Institutionen und Vereine Neu_Meerbecks dient, einen niedrigschwelligen Zugang bietet und diverse Beratungsangebote beinhaltet. Im Rahmen der Bedarfsanalyse wurden verschiedene Beteiligungsformate vor Ort, Workshops sowie Schlüsselpersonengespräche durchgeführt. Neben einem räumlichen Nutzungskonzept wurden Optionen für Betreiberkonzepte erarbeitet und vorbereitende Absprachen für die Umsetzung begleitet. plan-lokal wurde durch die Kolleg*innen des Architekturbüro Mense Architekten unterstützt, die die räumliche Ausdifferenzierung und Varianten für baulich notwenige Eingriffe, beispielsweise zur Herstellung der Barrierefreiheit des Bürgerzentrums, erarbeiteten.

Alfred Körbel
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+49 231 952083-0
Mareike Kapels
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Lara Prinzwald
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Liberto Balaguer
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Projektdaten

Laufzeit

2022-2023

Kooperationspartner

mense architekten

Werkzeuge

Aktivierende Beteiligung
Aktionen einer aktivierenden Beteiligung (z. B. Stadtteilputz, Pflanzaktionen, Wohnumfeldgestaltung) fördern bürgerschaftliches Engagement und erhöhen die Identifizierung mit Quartieren oder dem individuellen Wohnumfeld.
Bürgerbefragungen
Um repräsentative Aussagen zu Einschätzungen und Positionen der Bürgerschaft zu erlangen, bieten sich Bürgerbefragungen in schriftlicher oder telefonischer Art an. Bei dieser Art von Meinungsbefragung steht weniger die Tiefe einer Aussage im Vordergrund, sondern die präzise statistische Auswertung.
Schlüsselpersonengespräche
Schlüsselpersonengespräche, z.B. in Form von Leitfadeninterviews, erschließen spezifischen örtliches oder fachliches Wissen und ermöglichen dabei ein äußerst differenziertes Abhandeln relevanter Themen und Sichtweisen.
Verwaltungsworkshops
In der Startphase oder an Schlüsselpositionen von Planungsverfahren eröffnen Verwaltungsworkshops die Möglichkeit zum vielschichtigen Zusammentragen von Planungsinhalten, Entwicklungszielen und Zukunftsvorstellungen wie auch zu einer fachübergreifenden Diskussion.
Workshops
Das mögliche Spektrum von Workshops ist hinsichtlich der Fragestellungen, Themen, Zielgruppen und Veranstaltungsformate weit gespannt. Jeder Workshop bzw. jede Workshopreihe wird individuell entworfen und methodisch konzipiert. Die Klärung der Rahmenbedingungen und Veranstaltungsziele sowie der Erwartungen und Erfolgskriterien erfolgt im Rahmen der Abstimmung mit dem Auftraggeber und bildet die Basis für die konzeptionelle Vorbereitung.
Zukunftswerkstätten, World Café, Open Space & Co
Das konzeptionelle Grundgerüst von Workshops basiert auf unterschiedlichen Methoden. Eine der Wesentlichen davon ist die Zukunftswerkstatt (nach Robert Jungk), die sich in ihren Grundüberlegungen und Arbeitsweisen in nahezu allen Workshopkonzepten wiederfindet. World Café und Open Space eröffnen methodisch die Möglichkeit mit großen Gruppen zu arbeiten und dabei ein individuelles Einbringen aller Teilnehmer zu ermöglichen. Abgerundet durch eigene Formatentwicklungen wird für jeden Workshop das methodische Fundament gefunden.