Ortsteilentwicklungskonzept Selm-Cappenberg

Auf Basis des gesamtstädtischen Entwicklungskonzeptes "Masterplan Selm" möchte die Stadt Selm nach der Innenstadt und dem Ortsteil Bork nunmehr auch die Ortsteilentwicklung für Cappenberg konzeptionell vorantreiben.

„Die Zukunft liegt in der Mitte!“ – Unter diesem Motto steht der Ende 2013 fertiggestellte Masterplan Selm als gesamtstädtisches Entwicklungskonzept. Mit dem Integrierten Handlungskonzept (IHK) „Innenstadt Selm“ (2014) und dem IHK Selm-Bork (2016) wurde diese auf die endogenen Potenziale und auf Innenentwicklung ausgerichtete Stadtentwicklungsstrategie bereits teilräumlich konkretisiert.
Nunmehr möchte sich die Stadt Selm auch ihrem dritten und letzten Stadtteil – Cappenberg – konzeptionell zuwenden, dabei die zentralen Entwicklungsaussagen des Masterplans Selm auf die Stadtteilebene herunterbrechen, spezifische Ziele für die Entwicklung Cappenbergs formulieren und konkrete Maßnahmen hierzu beschreiben. Da die aktuell laufende Umsetzung der „Aktiven Mitte Selm“ umfassende finanzielle und sonstige Ressourcen der Stadt Selm bindet, steht in Cappenberg nicht unmittelbar die Beantragung von Mitteln der Städtebauförderung im Vordergrund. Dennoch soll das Ergebnis auch eine fundierte Grundlage zur Sondierung von Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten bieten.

Im Wesentlichen soll eine integrierte Ortsteilentwicklungsplanung für Cappenberg allerdings die konzeptionelle Grundlage und Orientierung für vielfältige kommunale und bürgerschaftliche Aktivitäten in den kommenden Jahren bilden.

Dazu sollen auch die Ortsteilbevölkerung und zentrale Akteure in den Erarbeitungsprozess einbezogen werden.

Alfred Körbel
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0
Olaf Kasper
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0

Projektdaten

Laufzeit

2019

Auftraggeber

Stadt Selm
Amt für Stadtentwicklung und Bauen
Adenauerplatz 2
59379 Selm
Ansprechpartner: Okay Günaydin

Werkzeuge

Bürgerforen
Bürgerforen richten sich offen an einen im Vorfeld zu definierenden Bevölkerungskreis. Hierbei kann es sich um die gesamte Bürgerschaft einer Stadt handeln, aber ebenso um die eines Stadtteils oder eines Quartiers. Die Foren können sowohl thematisch offen sein, wie auch auf konkrete Fragestellungen ausgerichtet werden. Bei komplexen Projekten der Stadt-, Gemeinde- oder Dorfentwicklung bieten sich Bürgerforen z. B. als Auftakt- und Abschlussveranstaltung an.
Politikworkshops
Zur intensiven Einbeziehung der Politik in Planungsverfahren bietet sich die Durchführung von Politikworkshops an. Sie bieten Möglichkeiten zur intensiven fachlichen Auseinandersetzung mit Planungsverfahren sowie zum informellen Austausch fachlicher und politischer Positionen.
Verwaltungsworkshops
In der Startphase oder an Schlüsselpositionen von Planungsverfahren eröffnen Verwaltungsworkshops die Möglichkeit zum vielschichtigen Zusammentragen von Planungsinhalten, Entwicklungszielen und Zukunftsvorstellungen wie auch zu einer fachübergreifenden Diskussion.
Stadtteilspaziergänge
Stadtteilspaziergänge mit interessierten Bürgern oder ausgewählten Zielgruppen (z. B. Kinder und Jugendliche) transportieren Alltagserfahrungen und gruppenspezifische Sichtweisen in Planungsprozesse. Der diskursive Austausch vor Ort qualifiziert und bereichert die analytische und konzeptionelle Projektarbeit.
Schlüsselpersonengespräche
Schlüsselpersonengespräche, z.B. in Form von Leitfadeninterviews, erschließen spezifischen örtliches oder fachliches Wissen und ermöglichen dabei ein äußerst differenziertes Abhandeln relevanter Themen und Sichtweisen.