Entwicklungskonzept „Wirtschaftsstandort Lünen-Lippholthausen 2030“

Mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Lippholthausen zukunftsfähig aufzustellen, hat die Stadt Lünen plan-lokal im Team mit den Büros agiplan (Wirtschaft) und Planersocietät (Verkehr) mit der Erstellung des Entwicklungskonzeptes „Wirtschaftsstandort Lippholthausen 2030“ beauftragt.

Mit der Schließung des STEAG-Kraftwerkes Ende des vergangenen Jahres und dem geplanten kurzfristigen Rückbau der Anlagen werden Potenziale für eine neue Entwicklung am Wirtschaftsstandort Lippholthausen frei. Perspektivisch wird darüber hinaus auch die Fläche des Trianel-Kraftwerks Entwicklungspotenziale bieten, sollte der Kohleausstieg und die Schließung aller Kohlekraftwerke bis 2038 erfolgen. Mit dem Entwicklungskonzept sollen insbesondere folgende Fragen beantwortet werden:
• Wie ist der Wirtschaftsstandort Lippholthausen heute aufgestellt?
• Was zeichnet den Wirtschaftsstandort in der Zukunft aus und wie stellt er sich in der Region auf?
• Wie sieht ein Zukunftsbild für Lippholthausen 2030 aus und welche Umsetzungsschritte sind hierfür erforderlich?

Unter Beteiligung aller relevanten Akteure gilt es, diese Fragen zu erörtern und die Ergebnisse des Planungs- und Beteiligungsprozesses in ein räumliches Strukturkonzept für den Wirtschaftsstandort und seine Teilflächen zu übertragen.

Darüber hinaus sollen geeignete Maßnahmen u.a. aus Sicht des Städtebaus, des Freiraums, des Verkehrs und der Wirtschaft abgeleitet werden, durch die der Wirtschaftsstandort Lippholthausen unter besonderer Berücksichtigung von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsaspekten zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann.

20. August 2020Zukunftswerkstatt „Lippholthausen 2030“

Rund 30 Vertreter aus Verwaltung und Politik der Stadt Lünen, des Kreises Unna und weitere kommunale Akteure trafen sich am 13.08.2020 im Lüntec, um bei der „Zukunftswerkstatt Lippholthausen 2030“ über die Entwicklungsperspektiven des Standortes Lippholthausen zu diskutieren. Plan-lokal war für die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung der Veranstaltung und die Moderation verantwortlich.
Das Format, welches ursprünglich bereits im April durchgeführt werden sollte, wurde nun unter den erforderlichen Corona-Schutzauflagen nachgeholt. Im Plenum, bei einem Stellwand-Parcours und in mehreren Arbeitsgruppen zu den Themen Räumliche Entwicklung und Städtebau, Freiraum und Umwelt sowie Verkehr konnten die Anwesenden Ihre Ziele und Vorstellungen zur Entwicklung des Standortes einbringen und umfassend miteinander diskutieren. Die Werkstattergebnisse fließen in den laufenden Arbeitsprozess ein und ergänzen das inhaltliche Fundament für die weitere Arbeit am „Entwicklungskonzept Lippholthausen 2030“, welches aktuell von plan-lokal in Zusammenarbeit mit agiplan und der Planersocietät erstellt wird.

Anke Stuhldreier
Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
+49 231 952083-36
Thomas Scholle
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0

Projektdaten

Laufzeit

2020

Auftraggeber

Stadt Lünen
Willy-Brandt-Platz 1
44532 Lünen
Ansprechpartner: Thomas Berger

Kooperationspartner

agiplan
Planersocietät

Werkzeuge

Workshops
Das mögliche Spektrum von Workshops ist hinsichtlich der Fragestellungen, Themen, Zielgruppen und Veranstaltungsformate weit gespannt. Jeder Workshop bzw. jede Workshopreihe wird individuell entworfen und methodisch konzipiert. Die Klärung der Rahmenbedingungen und Veranstaltungsziele sowie der Erwartungen und Erfolgskriterien erfolgt im Rahmen der Abstimmung mit dem Auftraggeber und bildet die Basis für die konzeptionelle Vorbereitung.
Schlüsselpersonengespräche
Schlüsselpersonengespräche, z.B. in Form von Leitfadeninterviews, erschließen spezifischen örtliches oder fachliches Wissen und ermöglichen dabei ein äußerst differenziertes Abhandeln relevanter Themen und Sichtweisen.
Politikworkshops
Zur intensiven Einbeziehung der Politik in Planungsverfahren bietet sich die Durchführung von Politikworkshops an. Sie bieten Möglichkeiten zur intensiven fachlichen Auseinandersetzung mit Planungsverfahren sowie zum informellen Austausch fachlicher und politischer Positionen.