Integriertes Handlungskonzept Kamen Heeren-Werve

Unter Einbeziehung der Bürgerschaft und Akteure des Stadtteils hat plan-lokal für Kamen Heeren-Werve ein Integriertes Handlungskonzept aufgestellt. Das Konzept dient der Beantragung von Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“…

Im Auftrag der Stadt Kamen erarbeitet plan-lokal ein Integriertes Handlungskonzept für den Kamener Stadtteil Heeren-Werve zur Beantragung von Städtebaufördermitteln.

Der Stadtteil liegt südlich-östlich des Kamener Kreuzes (A1 und A2) und wurde in seiner Entstehung ab dem Jahr 1887 durch den Kohleabbau der Zeche Königsborn 2/5 geprägt. Im Jahr 1966 wurde in Heeren-Werve die letzte Kohle zu Tage gefördert.

Heute zeichnet sich der Stadtteil sowohl durch alte Zechensiedlungen, Stadtvillen, Einfamilienhäuser aber auch Fachwerkhäuser aus.

Im gesamtstädtischen Vergleich zeigt sich, dass in Heeren-Werve ein nicht unerheblicher Handlungsbedarf besteht, der unter anderem in einer Vielzahl von gewerblichen Leerständen sichtbar wird. Das Integrierte Handlungskonzept soll unter aktiver Einbeziehung der Akteure und Bürgerschaft vor Ort Wege und Projekte für eine zukunftsfähige Gestaltung des Stadtteils aufzeigen.

Alfred Körbel
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0

Projektdaten

Laufzeit

2014-2015

Auftraggeber

Stadt Kamen
Rathausplatz 1
59174 Kamen

Ansprechpartnerin
Gabriela Schwering

Werkzeuge

Workshops
Das mögliche Spektrum von Workshops ist hinsichtlich der Fragestellungen, Themen, Zielgruppen und Veranstaltungsformate weit gespannt. Jeder Workshop bzw. jede Workshopreihe wird individuell entworfen und methodisch konzipiert. Die Klärung der Rahmenbedingungen und Veranstaltungsziele sowie der Erwartungen und Erfolgskriterien erfolgt im Rahmen der Abstimmung mit dem Auftraggeber und bildet die Basis für die konzeptionelle Vorbereitung.
Stadtteilspaziergänge
Stadtteilspaziergänge mit interessierten Bürgern oder ausgewählten Zielgruppen (z. B. Kinder und Jugendliche) transportieren Alltagserfahrungen und gruppenspezifische Sichtweisen in Planungsprozesse. Der diskursive Austausch vor Ort qualifiziert und bereichert die analytische und konzeptionelle Projektarbeit.
Verwaltungsworkshops
In der Startphase oder an Schlüsselpositionen von Planungsverfahren eröffnen Verwaltungsworkshops die Möglichkeit zum vielschichtigen Zusammentragen von Planungsinhalten, Entwicklungszielen und Zukunftsvorstellungen wie auch zu einer fachübergreifenden Diskussion.
Bürgerforen
Bürgerforen richten sich offen an einen im Vorfeld zu definierenden Bevölkerungskreis. Hierbei kann es sich um die gesamte Bürgerschaft einer Stadt handeln, aber ebenso um die eines Stadtteils oder eines Quartiers. Die Foren können sowohl thematisch offen sein, wie auch auf konkrete Fragestellungen ausgerichtet werden. Bei komplexen Projekten der Stadt-, Gemeinde- oder Dorfentwicklung bieten sich Bürgerforen z. B. als Auftakt- und Abschlussveranstaltung an.