Integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) und Integriertes Handlungskonzept (IHK) für die Gemeinde Bönen

Am Ballungsrand des Ruhrgebiets gelegen, steht die Gemeinde Bönen vor besonderen Herausforderungen des demografischen Wandels: plan-lokal erstellt ein Integriertes kommunales Entwicklungskonzept, mit dem Antworten auf die zentralen Herausforderungen der ländlich geprägten Gemeinde gefunden werden sollen. Darüber hinaus gibt es in der Gemeindemitte Bönen/Altenbögge städtebauliche und funktionale Defizite. Die Notwendigkeit des Bahnhofsumbaus und die Aufwertung der Fußgängerzone sind zwei zentrale Bereiche, die zusätzlich in einem Integrierten Handlungskonzept konzeptionell bearbeitet werden.

In Hinblick auf eine zukunftsorientierte Entwicklung der gesamten Gemeinde und der einzelnen Ortschaften beabsichtigt die Gemeinde Bönen, ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) erarbeiten zulassen.

Dadurch sollen langfristige soziale, ökonomische und ökologische Strukturen etabliert und Veränderungsprozesse in Gang gesetzt werden. Mit der Erstellung eines IKEK erhalten Kommunen in NRW in Zukunft weitere finanzielle Möglichkeiten, aktiv auf den demografischen Wandel zu reagieren, indem zentrale Gemeindefunktionen gestärkt und die Lebensqualität langfristig gesichert werden können.

Darüber hinaus soll das Programm dabei unterstützen, die Vielfalt der dörflichen Strukturen zu sichern und das baukulturelle Erbe über eine aktive Innentwicklung zu fördern.

Mit der zusätzlichen Erstellung eines IHK strebt die Gemeinde Bönen die Bewerbung um Städtebaufördermittel für ein umfangreiches städtebauliches und verkehrsplanerisches Projekt an, bei dem durch die Neustrukturierung des Bahnhofumfeldes und somit auch der direkten Gemeindemitte die Barrierewirkung durch die Bahngleise für die Gebiete Bönen und Altenbögge reduziert werden und der Bereich städtebaulich attraktiver gestaltet werden soll.

Ihre Ansprechpartnerin bei plan-lokal
Alfred Körbel
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0

Projektdaten

Laufzeit

2016

Auftraggeber

Gemeinde Bönen
Am Bahnhof 7
59199 Bönen

Ansprechpartner:
Sabrina Kohl

Werkzeuge

Bürgerforen
Bürgerforen richten sich offen an einen im Vorfeld zu definierenden Bevölkerungskreis. Hierbei kann es sich um die gesamte Bürgerschaft einer Stadt handeln, aber ebenso um die eines Stadtteils oder eines Quartiers. Die Foren können sowohl thematisch offen sein, wie auch auf konkrete Fragestellungen ausgerichtet werden. Bei komplexen Projekten der Stadt-, Gemeinde- oder Dorfentwicklung bieten sich Bürgerforen z. B. als Auftakt- und Abschlussveranstaltung an.
Entwurfs- und Planungswerkstätten
Entwurfs- und Planungswerkstätten sind speziell auf Planungsaufgaben zugeschnittene Workshopformate, die sich mit der Gestaltung von Straßen und Plätzen ebenso beschäftigen können wie mit der Entwicklung ganzer Städte oder Stadtteilzentren.
Stadtteilspaziergänge
Stadtteilspaziergänge mit interessierten Bürgern oder ausgewählten Zielgruppen (z. B. Kinder und Jugendliche) transportieren Alltagserfahrungen und gruppenspezifische Sichtweisen in Planungsprozesse. Der diskursive Austausch vor Ort qualifiziert und bereichert die analytische und konzeptionelle Projektarbeit.
Stadtteilkonferenzen und -werkstätten
Stadtteilkonferenzen oder -werkstätten können z. B. im Rahmen von Stadterneuerungsprojekten durchgeführt werden, um zentrale Akteure und engagierte Bürger in Stadtentwicklungsprozesse einzubinden.