Masterplan Neandertal – Priorisierungs- und Entscheidungsprozess

Das Neandertal schärft sein Profil als kulturhistorische Stätte und reizvolle Naturlandschaft. In einem mehrjährigen Planungs-, Kooperations- und Priorisierungsprozess hat plan-lokal gemeinsam mit Kreis und Kommunen ein Konzept zur touristischen und ökologischen Attraktivierung des Talraums entwickelt und ein Werkstattverfahren zur Umgestaltung des Museumsumfelds durchgeführt …

Im Auftrag des Kreises Mettmann, der Städte Mettmann und Erkrath sowie der Stiftung Neanderthal Museum führte plan-lokal auf Basis des 2010 von plan-lokal entwickelten und politisch beschlossenen Masterplans „NaturKulTour Neandertal“ einen Priorisierungs- und Entscheidungsprozess für bestehende Projektvorschläge durch.

Das Neandertal stellt einen Ort von herausragender kulturhistorischer, naturräumlicher und touristischer Bedeutung dar.

Der Masterplan enthält gesamträumliche Konzepte und einzelne Projekte zur Entwicklung, Aufwertung und Vernetzung des Talraums. Gemeinsam mit zahlreichen Interessenvertretern werden die erarbeiteten Projekte einer qualitativen wie quantitativen Bewertung unterzogen; diverse Szenarien verdeutlichen Synergien zwischen Einzelmaßnahmen. Der Priorisierungs- und Entscheidungsprozess soll die Umsetzung der bereits erarbeiteten Projektvorschläge initiieren. Neben der inhaltlichen Bearbeitung der Planungsaufgabe wird ein intensiver Kommunikations- und Konsensfindungsprozess mit Facharbeitskreisen, Lenkungs- und Projektgruppensitzungen sowie öffentlichen Bürgerveranstaltungen durchgeführt. Ergänzend übernimmt plan-lokal die Vorbereitung und Durchführung eines Werkstattverfahrens zur Umgestaltung des Museumsumfeldes.

Thomas Scholle
Ihr Ansprechpartner bei plan-lokal
+49 231 952083-0

Projektdaten

Laufzeit

2013–2015

Auftraggeber


Kreis Mettmann mit Stadt Mettmann, Stadt Erkrath und Stiftung Neanderthal Museum

Ansprechpartner:
Georg Görtz (Kreis ME), Kurt-Werner Geschorec (Stadt ME), Alexander Weis (Stadt Erkrath), Prof. Gerd-Christian Weniger (Stiftung)

Werkzeuge

Bürgerforen
Bürgerforen richten sich offen an einen im Vorfeld zu definierenden Bevölkerungskreis. Hierbei kann es sich um die gesamte Bürgerschaft einer Stadt handeln, aber ebenso um die eines Stadtteils oder eines Quartiers. Die Foren können sowohl thematisch offen sein, wie auch auf konkrete Fragestellungen ausgerichtet werden. Bei komplexen Projekten der Stadt-, Gemeinde- oder Dorfentwicklung bieten sich Bürgerforen z. B. als Auftakt- und Abschlussveranstaltung an.
Entwurfs- und Planungswerkstätten
Entwurfs- und Planungswerkstätten sind speziell auf Planungsaufgaben zugeschnittene Workshopformate, die sich mit der Gestaltung von Straßen und Plätzen ebenso beschäftigen können wie mit der Entwicklung ganzer Städte oder Stadtteilzentren.
Klausurtagungen
Moderierte Klausurtagungen mit Behörden, Unternehmen, öffentlichen und privaten Institutionen oder politischen Vertretern dienen einem intensiven Austausch fachlicher oder strategischer Positionen. Klausurtagungen können dem offenen Gedankenaustausch dienen wie auch der inhaltlichen oder strategische Neuausrichtung einer Institution.
Schlüsselpersonengespräche
Schlüsselpersonengespräche, z.B. in Form von Leitfadeninterviews, erschließen spezifischen örtliches oder fachliches Wissen und ermöglichen dabei ein äußerst differenziertes Abhandeln relevanter Themen und Sichtweisen.
Verwaltungsworkshops
In der Startphase oder an Schlüsselpositionen von Planungsverfahren eröffnen Verwaltungsworkshops die Möglichkeit zum vielschichtigen Zusammentragen von Planungsinhalten, Entwicklungszielen und Zukunftsvorstellungen wie auch zu einer fachübergreifenden Diskussion.