Neuaufstellung Flächennutzungsplan Hagen

Auf Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts „HAGENplant 2035“ erarbeitet plan-lokal gemeinsam mit dem Büro grünplan den Planentwurf inklusive Umweltbericht nach dem Standard XPlanung zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans der Stadt Hagen.

Der rechtskräftige Flächennutzungsplan der Stadt Hagen aus dem Jahr 1983 bildet die Entwicklungsabsichten der Stadt Hagen derzeit nur in unzureichendem Maß ab: seit seiner Rechtskraft durchlief der Flächennutzungsplan mehr als 100 Änderungsverfahren. Darüber hinaus erfordern der demographische und strukturelle Wandel, die Globalisierung sowie neue Anforderungen an den Umweltschutz eine umfassende und übergreifende Überarbeitung des bestehenden Planwerks.

Aus diesem Grund wurde bereits im Jahr 2003 der Aufstellungsbeschluss für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans gefasst. Der Planungsprozess wurde im Jahr 2016 erneut aufgenommen. Unter Beteiligung Beteiligung der Öffentlichkeit, lokalen politischen Akteuren, Fachexperten sowie den Fachabteilungen der Verwaltung erarbeitet plan-lokal daher einen neuen Flächennutzungsplan mit umweltseitiger Unterstützung des Büros grünplan.

Die Erstellung des Planentwurfs erfolgt dabei nach dem vom IT-Planungsrat beschlossenen Standard XPlanung, der bis zum Jahr 2023 deutschlandweit in allen Kommunen eingeführt werden soll.

Grundlage für die Planungen im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans bildet das Integrierte Stadtentwicklungskonzept „HAGENplant 2035“, welches als vorgelagerter, umfassender Planungs- und Beteiligungsprozess konzipiert war. Wesentliche Herausforderungen des Planungsprozesses bestehen in einer bedarfsgerechten Wohnbauland- und Gewerbeflächenentwicklung auf der einen sowie einem bewussten und maßvollen Umgang mit den Freiraumflächen auf der anderen Seite. Damit soll die Stadt Hagen hinsichtlich ihrer naturräumlichen Potenziale geschützt und gleichzeitig als Gewerbe- und Wohnstandort gestärkt werden und damit eine zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung für die nächsten 10 bis 15 Jahre gewährleisten.